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Vereinigte Staaten · Preise für Internetwerbung USA, zum Vorjahr

Preise für Internetwerbung in den USA: Inflation zum Vorjahr

2,2 % ▲ +0,1 Pp. ggü. Aug. 2026

Stand: Sept. 2026 U.S. Bureau of Labor Statistics (über FRED) Nächstes Update: Monatlich, etwa zur Mitte des Folgemonats

Wie schnell die Preise für Werbung im Internet in den USA gegenüber dem Vorjahr steigen oder fallen, laut dem offiziellen US-Erzeugerpreisindex für Internetwerbung.

Von Daniel Busch, Chief of Staff

Steigen die Preise für Onlinewerbung weiter? Die Preisinflation für Internetwerbung in den USA lag im September 2026 bei 2,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat, nach 5,9 % ein Jahr zuvor und im Schnitt 3,7 % über die letzten zwölf Monate. Grundlage ist der Erzeugerpreisindex des U.S. Bureau of Labor Statistics.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Preisinflation für Internetwerbung in den USA lag im September 2026 bei 2,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat, nach 5,9 % ein Jahr zuvor und im Schnitt 3,7 % über die letzten zwölf Monate.
  • Näher an eine offizielle Inflationsrate für Werbeflächen im Internet kommt keine Reihe. Das Bureau of Labor Statistics veröffentlicht sie monatlich als Teil des Erzeugerpreisindex.
  • Im gezeigten Zeitraum reichte die Jahresrate von 2,1 % im August 2026 bis 21,4 % im August 2024.
  • Ist die Werbepreisinflation positiv, kauft ein gleichbleibendes Budget weniger Reichweite. Steigende CPMs sind dann eine Marktlage und kein Kampagnenproblem.
  • Vergleiche die Entwicklung deiner eigenen CPMs und CPCs mit diesem Wert, um marktweite Inflation von Problemen in deinem Account zu trennen.

Die Daten

Preise für Internetwerbung USA, zum Vorjahr, Vereinigte Staaten Liniendiagramm: Preise für Internetwerbung USA, zum Vorjahr im Zeitverlauf. Alle Werte stehen in der Datentabelle auf dieser Seite. 0,0 % 10,0 % 20,0 % 30,0 % Dez. 2023 Aug. 2024 Mai 2025 Jan. 2026 Sept. 2026
Abb. 1. Preise für Internetwerbung USA, zum Vorjahr, Vereinigte Staaten (Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat in Prozent, nicht saisonbereinigt). Quelle: U.S. Bureau of Labor Statistics (über FRED).

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Preise für Internetwerbung USA, zum Vorjahr (Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat in Prozent, nicht saisonbereinigt). Quelle: U.S. Bureau of Labor Statistics (über FRED)
Zeitraum Preise für Internetwerbung USA, zum Vorjahr
Sept. 2026 2,2 %
Aug. 2026 2,1 %
Juli 2026 2,2 %
Juni 2026 3,1 %
Mai 2026 3,0 %
Apr. 2026 3,0 %
März 2026 4,1 %
Feb. 2026 4,1 %
Jan. 2026 4,1 %
Dez. 2025 5,3 %
Nov. 2025 5,3 %
Okt. 2025 5,3 %
Sept. 2025 5,9 %
Aug. 2025 6,0 %
Juli 2025 6,0 %
Juni 2025 6,8 %
Mai 2025 6,8 %
Apr. 2025 6,9 %
März 2025 5,9 %
Feb. 2025 5,9 %
Jan. 2025 5,9 %
Dez. 2024 19,4 %
Nov. 2024 19,5 %
Okt. 2024 19,5 %
Sept. 2024 21,4 %
Aug. 2024 21,4 %
Juli 2024 21,4 %
Juni 2024 8,2 %
Mai 2024 8,2 %
Apr. 2024 8,2 %
März 2024 7,0 %
Feb. 2024 7,0 %
Jan. 2024 7,0 %
Dez. 2023 2,1 %

Was das für E-Commerce- und D2C-Brands bedeutet

Werbekosten sind für die meisten E-Commerce- und D2C-Brands der größte einzelne Kostenblock, und dieser Index ist das marktweite Preissignal dahinter. Steigen die Preise für Internetwerbung und deine CPMs ähnlich stark, hat sich der Markt bewegt und dein Mediaplan muss das auffangen. Steigen deine Kosten deutlich schneller als der Index, liegt die Ursache eher bei gesättigten Zielgruppen, Creative-Fatigue oder der Accountstruktur. Budgets, die mit einer gemessenen Werbeinflation rechnen, machen die Ziele für das nächste Quartal begründbar statt hoffnungsvoll. Was D2C-Brands tatsächlich pro tausend Impressions und pro Klick zahlen, zeigen die adtribute Benchmarks für Meta und Google. Lies beides zusammen.

Was diese Statistik nicht zeigt

Der Index umfasst die Umsätze von US-Publishern und Plattformen mit Internetwerbung insgesamt. Er ist kein Meta-CPM und kein Google-CPC und trennt nicht nach Kanal, Format oder Branche. Deine Kosten hängen außerdem von Targeting, Creatives und Mix ab, die kein Marktindex erfasst. Die Rate bewegt sich in Quartalsschritten: Drei aufeinanderfolgende Monate zeigen meist fast denselben Wert. Lies sie deshalb von Quartal zu Quartal, nicht von Monat zu Monat. Der Index beginnt erst im Dezember 2022, die Veränderung zum Vorjahr gibt es daher ab Dezember 2023.

Häufige Fragen

Steigen die Preise für Onlinewerbung weiter?

Die Preisinflation für Internetwerbung in den USA lag im September 2026 bei 2,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat, nach 5,9 % ein Jahr zuvor. Im Schnitt über die letzten zwölf Monate waren es 3,7 %, und im gezeigten Zeitraum reichte die Jahresrate von 2,1 % im August 2026 bis 21,4 % im August 2024.

Was genau misst dieser Index?

Er misst die Preise, die US-Publisher und Plattformen für den Verkauf von Werbeflächen und Werbezeit im Internet erhalten. Das Bureau of Labor Statistics erhebt sie im Rahmen des Erzeugerpreisindex. Der Index bildet den Markt für Internetwerbung insgesamt ab und weist einzelne Plattformen wie Meta oder Google nicht getrennt aus.

Kann ich damit meine CPMs einordnen?

Ja, als Richtwert. Steigen deine CPMs deutlich stärker als diese Marktrate, prüfe zuerst Zielgruppensättigung, Frequenz und Creative-Fatigue, bevor du annimmst, dass der ganze Markt teurer geworden ist. Welche CPMs und CPCs D2C-Brands bei Meta und Google tatsächlich zahlen, zeigen die adtribute Benchmarks.

Warum ändert sich die Rate nur alle paar Monate?

Der Index bewegt sich in Quartalsschritten: Drei aufeinanderfolgende Monate zeigen meist fast dieselbe Jahresrate, die nächste Änderung kommt mit dem folgenden Quartal. Lies die Linie deshalb von Quartal zu Quartal und werte einen unveränderten Monat nicht als Zeichen, dass die Werbepreise stillstehen.

Warum zeigt ihr die Veränderung zum Vorjahr statt des Indexstands?

Die Rohreihe ist nicht saisonbereinigt. Der Vergleich mit demselben Monat des Vorjahres entfernt saisonale Ausschläge und liest sich direkt als Inflationsrate.

Wie aktuell sind die Daten?

Das Bureau of Labor Statistics veröffentlicht den Erzeugerpreisindex um die Monatsmitte für den Vormonat, FRED übernimmt ihn am selben Tag. Jeder Monat kann bis zu vier Monate nach der ersten Veröffentlichung revidiert werden. Die jüngsten Werte sind deshalb vorläufig.

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