Deutschland · Umsatzanteil des E-Commerce in Deutschland
E-Commerce-Anteil am Umsatz deutscher Unternehmen
Stand: 2025 Eurostat Nächstes Update: Jährlich, meist gegen Jahresende für das Erhebungsjahr
Der Anteil am Gesamtumsatz, den deutsche Unternehmen über E-Commerce erzielen. Die Kennzahl misst am Umsatz, nicht an der Zahl der Verkäufer, wie digital die deutsche Wirtschaft ist.
Wie viel Umsatz machen deutsche Unternehmen mit E-Commerce? In der Eurostat-Erhebung 2025 kamen 19,1 % des Gesamtumsatzes deutscher Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten aus E-Commerce-Verkäufen. Die Erhebung bezieht sich auf das vorangegangene Kalenderjahr. Der Wert umfasst Verkäufe über Websites und Apps ebenso wie EDI-Bestellungen zwischen Unternehmen.
Das Wichtigste in Kürze
- In der Erhebung 2025 kamen 19,1 % des Gesamtumsatzes deutscher Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten aus dem E-Commerce, nach 20,7 % ein Jahr zuvor. Die Angaben beziehen sich auf das vorangegangene Kalenderjahr.
- Die Kennzahl misst Umsatz, nicht Verbreitung: den Teil des Unternehmensumsatzes in Deutschland, der über E-Commerce-Kanäle läuft.
- Etwa die Hälfte davon sind EDI-Bestellungen zwischen Unternehmen, keine Webverkäufe. In der Erhebung 2025 machten Webverkäufe 9,5 Prozent des Umsatzes aus, EDI-Verkäufe 9,6 Prozent.
- Deutschland liegt nahe am EU-Schnitt: In der Erhebung 2025 waren es in der EU 19,5 Prozent, in Deutschland 19,1 Prozent.
- Die deutsche Reihe schwankt von Erhebung zu Erhebung um mehrere Prozentpunkte. Lies sie über mehrere Jahre, nicht am einzelnen Wert.
- Zusammen mit der Seite zu Unternehmen mit Onlineverkauf siehst du, ob mehr Verkäufer auch mehr digitalen Umsatz bedeuten oder nur mehr Schaufenster.
Die Daten
| Zeitraum | Umsatzanteil des E-Commerce in Deutschland |
|---|---|
| 2025 | 19,1 % |
| 2024 | 20,7 % |
| 2023 | 17,7 % |
| 2022 | 17,3 % |
| 2021 | 19,1 % |
| 2020 | 17,9 % |
| 2019 | 15,1 % |
| 2018 | 13,8 % |
| 2017 | 20,7 % |
| 2016 | 14,4 % |
| 2015 | 17,4 % |
| 2014 | 12,7 % |
| 2013 | 14,1 % |
| 2012 | 17,0 % |
| 2011 | 16,7 % |
| 2010 | 18,1 % |
Was das für E-Commerce- und D2C-Brands bedeutet
Statistiken zur Verbreitung zählen Verkäufer, diese zählt Geld. Wenn du nach Deutschland verkaufst oder dort im Wettbewerb stehst, ist der Umsatzanteil das ehrliche Maß für digitale Reife. Er umfasst B2B-E-Commerce und EDI, wo ein großer Teil des digitalen Umsatzes in Deutschland tatsächlich liegt. Und er bewegt sich, wenn digitale Kanäle echte Anteile am Unternehmensumsatz gewinnen, nicht wenn ein weiterer Shop öffnet. Steigt die Linie, läuft mehr deutscher Umsatz über Kanäle, die sich tracken und attribuieren lassen. Damit steigt auch der Anspruch, sauber zu messen, welche deiner eigenen Kanäle ihr Budget verdienen.
Was diese Statistik nicht zeigt
Der Anteil umfasst die gesamte gewerbliche Wirtschaft. Er mischt B2C-Shops mit großen B2B- und EDI-Strömen und ist kein reines Maß für den Einzelhandel. Weil er nach Umsatz gewichtet ist, können wenige große Unternehmen ihn von einer Erhebung zur nächsten um mehrere Prozentpunkte bewegen. Er erscheint jährlich und bezieht sich auf das Jahr vor der Erhebung, beschreibt also die Struktur, nicht die aktuelle Konjunktur. Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten, darunter viele kleine Shops, fehlen.
Häufige Fragen
Wie viel Umsatz machen deutsche Unternehmen mit E-Commerce?
In der Eurostat-Erhebung 2025 kamen 19,1 % des Gesamtumsatzes aus dem E-Commerce, nach 20,7 % ein Jahr zuvor. Die Erhebung bezieht sich auf das vorangegangene Kalenderjahr und erfasst Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten außerhalb von Landwirtschaft, Bergbau und Finanzsektor.
Warum liegt der Wert höher als übliche B2C-Zahlen zum E-Commerce?
Weil er B2B-Webverkäufe und EDI-Transaktionen zwischen Unternehmen einschließt, die in der deutschen Industrie und im Großhandel groß sind. In der Erhebung 2025 machten EDI-Verkäufe allein 9,6 Prozent des Umsatzes aus und Webverkäufe 9,5 Prozent, davon Verkäufe an Konsumenten 5,5 Prozent.
Wie schneidet Deutschland im EU-Vergleich ab?
Deutschland liegt nahe am EU-Schnitt und in den meisten jüngeren Erhebungen knapp darunter. 2025 erzielten deutsche Unternehmen 19,1 Prozent ihres Umsatzes über E-Commerce, in der EU waren es 19,5 Prozent. Das war Platz 12 der 27 Mitgliedsstaaten. Vorn liegen Irland, Dänemark, Finnland und Belgien.
Warum schwankt die Reihe so stark?
Weil sie nach Umsatz gewichtet ist. Wenige große Unternehmen stehen für einen großen Teil des deutschen Umsatzes. Ändern sich ihre Angaben oder die Stichprobe, bewegt sich der Anteil um mehrere Prozentpunkte, etwa zwischen den Erhebungen 2017 und 2018, als er von 20,7 auf 13,8 Prozent fiel. Verlässlich ist die Richtung über mehrere Erhebungen.
Was unterscheidet die Zahl vom Anteil der Unternehmen mit Onlineverkauf?
Die andere Seite zählt, wie viele Unternehmen überhaupt online verkaufen. Diese Seite misst, wie viel des gesamten Unternehmensumsatzes tatsächlich über E-Commerce läuft, also welches Gewicht das Digitale in der Wirtschaft hat.
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